Flüssigkeitsverluste durch Training ausgleichen – Fettarme Milch kann nach dem Sport sinnvoll sein

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In der warmen Jahreszeit zieht es aktive Menschen nach draußen, mit Schwung und Energie genießen sie die Outdoorsaison. Wer Sport treibt, verbraucht Energie, strapaziert die Muskeln und verliert Flüssigkeit. Deshalb sollten Sportler laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) stets dafür sorgen, dass ihre Tagesbilanz stimmt, dass sie also mindestens genauso viel Flüssiges aufnehmen wie ausgeschieden wird. Dr. Alexandra Schek, Ernährungswissenschaftlerin und Mitglied des Arbeitskreises Sport und Ernährung der DGE, klärte auf einer Gesellschaftstagung auf, dass die täglichen Flüssigkeitsverluste durch Nieren, Darm, Haut und Lungen abzüglich Wasser aus der Nahrung durchschnittlich rund 1,5 Liter betragen. Diese Menge sollte täglich mindestens getrunken werden. Hinzu kommt der individuelle Schweißersatz. Dieser ergibt sich aus dem Körpergewicht vor der Belastung, zuzüglich der Trinkmenge während der Belastung und abzüglich des Gewichtes nach der Belastung. Das Ergebnis muss mit 1,3 multipliziert werden, um die zu trinkende Menge nach der Belastung zu erhalten. Wie aber lassen sich Flüssigkeitsverluste nach dem Sport auffüllen und welche Getränke bieten sich dafür an?

 

Positive Einflüsse auf Proteinstoffwechsel
Es gibt zunehmend wissenschaftliche Beweise, die den Einsatz von fettarmer Milch * nach intensivem Sport als sinnvoll erachten. Das Fazit in der wissenschaftlichen Literaturübersicht des Kompetenzzentrums für Ernährung (KErn) – einsehbar unter kern.bayern.de – lautet beispielsweise: Milch wirkt sich bei Kraft- wie Ausdauersportarten positiv auf den Erholungsprozess aus und schneidet zum Teil besser als andere Sportgetränke ab. Dies wird auf die Zusammensetzung der in der Milch enthaltenen Proteine zurückgeführt. Der Verzehr von fettarmer Milch, so das Kompetenzzentrum, habe nachweislich positive Einflüsse auf den Proteinstoffwechsel: Beim Kraftsport hatten Milchtrinker einen größeren Zuwachs an Muskelmasse, beim Ausdauersport erhöhte sich die Muskelproteinsynthese während der Erholungsphase.

 

Wasser während des Sports, Milch * danach
Aufgrund ihrer Zusammensetzung sei fettarme Milch zudem eine gute Alternative zur Wiederherstellung des Flüssigkeitshaushaltes nach einem schweißtreibenden Training. Lebensmittel- und Sportwissenschaftlerin Dr. Mirja Maassen aus Hannover kann dies bestätigen: „Während des Trainings ist, je nach Intensität und Dauer, Wasser die richtige Wahl, Milch ist passend in der Regenerationsphase, also unmittelbar nach der Belastung, sie unterstützt die Regeneration beziehungsweise die Erholung und den Muskelaufbau.“ Unter milchwirtschaft.de stehen weitere Informationen zu Milch in Ernährungsfragen bereit. (djd).

 

Milch in der Ernährung
(djd). Milch enthält eine Vielzahl von Nährstoffen. Sie ist daher kein Durstlöscher, sondern ein Lebensmittel mit hohem Nährstoffgehalt. Milch und Milchprodukte * sind elementare Bestandteile von Ernährungsempfehlungen in mindestens 42 Ländern, so das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Die Empfehlungen liegen bei täglich 1 – 3 Portionen. Der Milchverzehr in Mitteleuropa hat eine Tradition von über 7.000 Jahren, er ging mit einem starken evolutionären Vorteil für die Entwicklung der Menschheit einher. Milch und Milchprodukte enthalten eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen. Hervorzuheben sind Kalzium, Zink und Jod. Sie stellen für die Vitamine B2 und B12 eine sehr gute Quelle dar.

 

*BlaueSonne Hinweis: Wir distanzieren uns von dieser Information und raten davon ab Milchprodukte zu konsumieren. Ihre Gesundheit, Fitness, die Umwelt und das Klima werden Ihnen dafür dankbar sein.

 

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Die Milchlüge: Die Milch macht’s – leider doch nicht 

Wir alle wuchsen mit Glaubenssätzen, geprägt durch Werbekampagnen, wie Milch macht müde Männer munter oder Die Milch macht’s auf. Doch bringen immer mehr Studien die ungesunden oder sogar gesundheitsschädlichen Aspekte von Milchkonsum zutage. Anstatt des erhofften Nutzens für die Knochen soll Milch sogar das Risiko für Osteoporose, Krebs und zahlreiche andere Beschwerden erhöhen. Aber was steckt wirklich dahinter? Aus friedlichen Kühen auf idyllischen Weiden hat sich ein riesiger Industriezweig entwickelt, die Milchindustrie ist sogar der größte in der deutschen Lebensmittelbranche. Und seit wenigen Jahren blüht auch noch das Geschäft mit der Laktoseintoleranz der Verbraucher wird mit dem Label laktosefrei buchstäblich gemolken. Der neue, lukrative Trend zu laktosefreien Milchprodukten dient allerdings weniger der Gesundheit als dem Geldbeutel der Hersteller.

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Ein Gedanke zu „Flüssigkeitsverluste durch Training ausgleichen – Fettarme Milch kann nach dem Sport sinnvoll sein

  1. Fallt doch nicht immer auf die Milchwerbung rein. Kein Mensch braucht Milch nach dem Training. Milch bringt dem erwachsenen Menschen eine Masse von gesundheitlichen Problemen. Das Milcheiweiß kann man(n) sich schenken. Greife lieber zu pflanzlichen Eiweißquellen. Was nützen Dir die tollen Muskeln wenn Du später, dank ordentlichem Milchproduktekonsum, Osteoporose hast?

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